Sie sind hier: Home > Schulprogramm
DeutschEnglishFrancais
8.9.2010 : 9:39 : +0200

Das Schulprogramm des Gymnasiums Syke

   Eltern und die Allgemeinheit erwarten eine hochwertige Bildung für viele Kinder. Schlüssel für eine gute Schule sind pädagogische Ideen, vielfältiges und motiviertes Lehrerpersonal, effiziente Ausstattung der Schule mit - auch finanziellen - Freiräumen für eine Weiterentwicklung.

   Der Bildungsauftrag des Gymnasiums besteht in der Vermittlung einer breiten und vertieften Allgemeinbildung an die unterrichteten Schülerinnen und Schüler und dem Bestehen der Abiturprüfungen mit Erreichen der Allgemeinen Hochschulreife durch möglichst viele Schülerinnen und Schüler.

   Diesen Bildungsauftrag erfüllt das Gymnasium Syke mit dem Angebot eines guten Unterrichts durch motivierte und qualifizierte Lehrer, mit Schülerinnen und Schülern, die zum Lernen motiviert und aufnahmefähig sind. Der besonderen Verantwortung stellt sich das Gymnasium Syke als großes Gymnasium für 1600 Schüler im Landkreis Diepholz in Niedersachsen, in Deutschland, in Europa in der Welt.

   Das Schulprogramm beschreibt das Gesicht der unverwechselbaren Schule "Gymnasium Syke". Das Schulprogramm zeichnet die Ziele und die Zukunft der Schulentwicklung vor und es stellt die Verpflichtung heraus, auf welche Weise das gemeinsame Erreichen der gesteckten Ziele transparent gemacht wird.

   Die Home-Page www.gymnasium-syke.de eröffnet einen ersten Einblick in das Leben der Schule.

   Das Leitbild des Gymnasium Syke spiegelt die Grundlage für positive Synergien der in der Schulgemeinschaft verbundenen Gruppen wider und dient der gemeinsamen Identifikation mit der Schule. Dies wird durch vielfältige Aktivitäten und Errungenschaften deutlich.

Unser Leitbild ist das Gesicht des Gymnasium Syke

1. Wir sind eine weltoffene Schule, in der Schulleben auf demokratischer Grundlage in gegenseitiger Wertschätzung und Akzeptanz stattfindet.

  • Comenius- Projekt
  • Austauschprogramme
  • Schulpartnerschaften
  • Hospitationen

2. Unsere Arbeit basiert auf der Achtung der Menschenwürde, Toleranz, Offenheit sowie der Förderung von Zivilcourage und sozialer Kompetenz.

  • Schule gegen Rassismus
  • Sozialtraining
  • Lion´s Quest
  • Arequipa- Engagement
  • Schülerlotsendienst

3. Unsere Schule ist Lern- und Lebensort in Gemeinschaft mit verbindlichen Regeln, Ritualen und Vereinbarungen.

  • Schulvereinbarung

4. Wir fördern die zunehmende Übernahme von Eigenverantwortung aller Beteiligten. Dabei sind uns Transparenz und partnerschaftliche Zusammenarbeit besonders wichtig.

  • Schulvorstand
  • Schulelternrat
  • Schülervertretung
  • Cafeteria/ Mensa

5. Die Entwicklung von Kreativität und Leistungsbereitschaft sowie Vermittlung von Fach- und Methodenkompetenz haben für uns zentrale Bedeutung.

  • Theaterarbeit/ Musik
  • Profilklassen
  • Bläserklasse
  • Doppelstundenmodell
  • Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität
  • Fachcurricula
  • Fachübergreifender Unterricht
  • Kunstprojekte
  • Schülerbibliothek
  • KISCH
  • DELF
  • CertiLingua
  • Calimero
  • Bilingualer Unterricht bis zum Abitur

6. Wir legen besonderen Wert auf die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler beim Erwachsenwerden und in ihrer Vorbereitung auf unterschiedliche Lebenswelten.

  • Methodenkonzept
  • Praktika
  • Studien- und Berufsbörse
  • Eingangskonzept 5. Klassen
  • Debattierclub
  • Betriebserkundungen

7. Wir achten auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur, Gesundheit und den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen.

  • Photovoltaik- Anlage auf dem Schuldach
  • Sportfreundliche Schule
  • Schulsanitätsdienst
  • Aktive Pause

8. Wir wollen eine Schule werden, in der sich jeder in seiner Persönlichkeit angenommen fühlt und in der Freude am Lernen und Lehren bei Schülern und Lehrern im Vordergrund stehen.

  • Kontakt mit Grundschulen
  • Förderprogramm
  • Hausaufgabenhilfe
  • Qualitätshandbuch

Die Zukunft des Gymnasium Syke

   Die Schule soll als Lernort geschätzt und respektiert werden; Schulleitung und Lehrerkollegium sowie insbesondere die Erziehungsberechtigten stehen dabei in der Pflicht, dieses den Kindern vorzuleben und ihre Kinder in der Bewältigung der Aufgaben zu unterstützen.

   Die Kooperation mit den anmeldenden Eltern und zuweisenden Grundschulen soll sicherstellen, dass die Motivation zu einem verträglichen Miteinanderumgehen und zu sozialem Lernen als Grundvoraussetzung besteht und bei jedem Schüler erhalten bleibt.

   Die Schule braucht ein starkes Unterstützungsangebot für Schüler. Hierfür bieten sich Netze von Vertrauensschülern und -lehrern an, welche ein gemeinsames Konzept verfolgen, um individuelle Lösungswege für schulische und soziale Probleme zu ebnen.

   Schülervertretung und Personalvertretung müssen durch Anerkennung und wenn erforderlich Schaffung von Freiräumen gefördert und gestärkt werden und in ihren Interessensbereichen mehr von ihren Artikulationsmöglichkeiten Gebrauch machen.

   Unterrichtsausfall führt bei Eltern und Schülern zu Unsicherheit und Unzufriedenheit. Eine transparente und optimale Lehrerversorgung bleibt daher wichtige Priorität in der Schulplanung.

   Das bestehende Pausenangebot für Schülerinnen und Schüler mit der Möglichkeit zum Ausleben des natürlichen Bewegungsdranges soll weiter ausgebaut und an die Bedürfnisse aller Altersgruppen angepasst werden.

   Eine sinnvolle Beschäftigung während Freistunden soll den Schülerinnen und Schülern ggf. unter Anleitung ermöglicht werden.

   Finanzielle Freiräume, die zur Ausgestaltung zukunftsweisender Projekte in der Unterrichtsgestaltung oder für die Verbesserung der Raumausstattung bzw. Erneuerung des Inventars eingesetzt werden können, müssen vermehrt erschlossen werden.

   Eine schuleigene ethische Charta zum Sponsoring durch externe Partner soll vorbereitet und in Kooperation mit dem Förderverein diskutiert werden.

   Das Gefühl der Identifikation mit der Schule kann verbessert werden. Dahingehende Anstrengungen beinhalten die Beförderung des Wir-Gefühls im Klassenverband, im Jahrgang und in der ganzen Schule.

   Die Transparenz dessen, was sich in der Schule bewegt, kann verbessert werden und Neuigkeiten sollten schnell mitgeteilt werden können.

   Die grundlegende Funktionalität aller Unterrichtsräume, Aufenthaltsbereiche und sanitären Einrichtungen muss erhalten bleiben und ist Grundvoraussetzung für guten Unterricht und engagiertes Lernen und Lehren.

Konkrete Ziele der Schule bis in das Jahr 2011

  1. Aufbau einer Arbeitsgruppe zur Verbesserung der Kommunikation in der Schule; diese soll getragen werden von vielen verschiedenen Gremien und Gruppen des Schullebens.
  2. Entwicklung eines Unterstützungs-Konzeptes für Schüler
  3. Ausstattung der Schule mit einer ausreichenden Zahl von Beratungslehrern
  4. Fertigstellung der Fach-Curricula und des Schul-Curriculums
  5. Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 50. Schuljubiläum 2011

Erreichtes evaluieren

Der 2011 neu gewählte Schulvorstand überprüft auf seinen ersten Sitzungen, welche Ziele erreicht wurden und zu seinen Aufgaben wird die Festlegung neuer Ziele zählen.

(veröffentlicht: 21.04.2010)